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U.M.P.A. Jazz OrchestraTitus Waldenfels & Julia SchröterHugo Siegmeth EnsembleNeil ByromTill Martin QuartetChris GallMax von Mosch Quartet2. BundesjazzwerkstattLarry Porter QuartetWanja BelagaOoPSoleil Bantu
2. Bundesjazzwerkstatt Info


 

Tobias Christl vocals

Lernt das Singen im Alter von 8 Jahren zunächst im klassischen Chor, später autodidaktisch in der eigenen deutschsprachigen Rockband. Mit 6 Jahren Klarinette, wenig später Klavier.

Doppelstudium Diplom Jazzgesang und Schulmusik Gymnasium an den Musikhochschulen Würzburg, Weimar, Köln. Masterstudium bei Theo Bleckmann am Queens College/New York.

2004-2006 war Tobias Christl Mitglied im Bundesjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Heute ist er als Sänger in mehreren Bands vertreten, im Kölner Raum, als auch darüber hinaus (u.a. "Tobias Christl Lieblingsband", "Herbe Sahne", "Tiefgang", "Wildern", "Kunstlied-Trio").

Er ist außerdem Mitglied von KLAENG, dem Jazzkollektiv Köln.

Seine musikalische Karriere führte ihn bereits u.a. in die USA, Russland, Taiwan, Italien, Österreich, Luxemburg und Niederlande.

Mit „Klangbezirk“ wurde Tobias Gewinner des Jugend Kulturell-Wettbewerbs 2007, des Vokal-Total-Wettbewerbs Graz 2006 sowie des A-Capella-Wettbewerbs Taipeh/Taiwan 2007.

2010 erhielt er ein einjähriges Künstlerstipendium des DAAD um in den USA zu studieren. Fernseh- und Rundfunkaufnahmen gehörten ebenso zu seinen Aktivitäten, wie auch die künstlerische und pädagogische Zusammenarbeit mit Musikern wie Theo Bleckmann, Phil Minton, Jen Shyu, Jay Clayton, Sheila Jordan, New York Voices, Michael Schiefel, Jeff Cascaro, Norma Winstone, Fred Frith, Henning Berg, Steffen Schorn.

www.tobias-christl.de

www.myspace.com/tobiaschristl



 

Marcio Tubino sax, perc

Márcio Tubino wurde am 27.03.1963 in Santa Maria, im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul geboren. Auch seine Eltern stammen aus diesem Bundesstaat. Dabei kommt sein Vater aus dem Küstengebiet und die Mutter aus dem Grenzgebiet zu Uruguay.

Im Jahr 1969 zog die Familie in die Haupstadt Porto Alegre. Dort wuchs Márcio Tubino auf. Das Land machte seit 1964 eine Militärdiktatur durch und erlebte die Euphorie der Siege der brasilianischen Fußballmannschaft. Hinter dieser Fassade gab es eine scheinbare Ruhe und Ordnung aber auch sehr viel Repression und Gewalt. Künstler mussten Vorsicht und viel Kreativität entwickeln. Der Protest gegen das Regime musste hinter Anspielungen verkleidet werden. Anspruchsvolle Texte mit eleganten und schwungvollen Harmonien in der Tradition des Bossa Nova machten zusammen mit vielfältigen Rhythmen die brasilianische Popmusik außerordentlich interessant.

Márcio erhielt diese musikalischen Impulse durch zahlreiche “rodas de viola”, gemeinsames Musizieren im Kreis von Familie und Freunden. Bei diesen Gelegenheiten sang Márcio zusammen mit seinen Geschwistern. Die älteren diskutierten die Texte und schöpften zum Spaß neue Vokalarrangements für die zeitgenössischen Lieder, Sambas und traditionelle Bossa Nova.

Trotz dieser Nähe zur Musik und seiner Freude daran träumte Márcio damals keineswegs davon, Musiker zu werden. Erst viel später, 1978, spürte er zum ersten Mal den Wunsch, ein Instrument zu spielen. Er lernte zuerst die Blockflöte spielen. Dabei nervte er seine Umgebung, weil er bei Musiksendungen im Fernsehen die Musiker mit seiner Flöte begleiten wollte.

Diese Gewohnheit weckte die Aufmerksamkeit für das Talent des Jungen, dem mit seinem kleinen Instrument gelang, den oft sehr komplizierten Harmonien nach Gehör zu folgen. Im Jahr 1979 bekam er zu Weihnachten seine erste Querflöte geschenkt – seitdem konnte ihn niemand stoppen.

Tubino besuchte das Konservatorium des Symphonischen Orchesters Porto Alegre. Gleichzeitig nahm er an Seminaren teil, wo er Unterricht in Harmonie der E- und U-Musik, Arrangement, Geschichte der klassischen und modernen Musik sowie der brasilianischen Musik nahm.

Seit 1980 spielt Tubino beruflich.”Raiz de Pedra” war die erste Gruppe, mit der er mitwirkte. Hier entwickelte er seine Fähigkeiten auf Saxophon und Flöte sowie als Komponist. Von Kritik und Publikum begeistert gefeiert startete die Gruppe erstmals 1990 zu einer ersten Tournee nach Deutschland, wo Tubino seit Mitte 1995 lebt.

Der Brasilianer Márcio Tubino lebt seit dem in München, wo er einer der gefragtesten Jazzmusiker ist. Als Saxophonist, Flötist, Percussionist und auch als Komponist und Arrangeur hat der Brasilianer mit wichtigen Musikern der Jazzszene Europas zusammen gearbeitet. Mit Künstlern wie Dusko Goykowitch, Egberto Gismonti, Joe Zawinul ( als Gastmusiker in Wien),Wolfgang Lackerschmid, Paulo Cardoso, Alegre Corrêa, Jenny Evans, Peter Schneider und The Stimulators und mit vielen anderen hat Márcio Tubino durch ganz Europa, Asien, Südamerika und USA Tourneen gemacht. Aus seiner eigenen Federn entsprangen 7 CDs mit verschiedenen Formationen inklusive die CD “Fresta do olho”mit “Strings Quartet”. Aktuell Album: “ARTet” , Label GLM Music.

www.marciotubino.de



 

Sven Kerschek gitarre

Der Gitarrenvirtuose und jüngste Spross einer Künstlerdynastie erblickte das Licht der Welt im malerischen Flensburg. Sven Kerschek studierte Jazzgitarre an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

1997 gewann er mit der Gruppe „Testreihe“ den Jugendkulturell Förderpreis der Vereins- und Westbank und ist aktuell in einer Vielzahl an Bands aktiv, darunter Lautgut76, Gabriel Coburger Quartett, Quintet Jean Paul, etc.

Sven Kerschek ist vertreten auf zahlreichen Rundfunk und CD Aufnahmen mit Gabriel Coburger, Dieter Glawischnig, John Schröder, Stefan Meinberg, Claus Stötter, Jonas Schön, NDR Bigband, HR Bigband u.v.a.

Er arbeitet an Theaterproduktionen mit Wolfram Apprich in verschiedenen Theatern und lebt zur Zeit als freischaffender Bassist und Gitarrist in Hamburg.



 

Martin Fuhrmann bass

Martin Furmann (Jg. 1977) begann im Alter von acht Jahren Klavier zu spielen.

Mit 15 folgte dann der E-Bass. Nach dem er 1994 den ersten Preis bei „Jugend Jazzt NRW“ gewann, war der Grundstein für eine musikalische Karriere gelegt.

Von 1997 – 2000 studierte er an der „Hogeschool voor de Kunsten“ in Arnheim; zwischen 2000 – 2003 schloß er sein Musikstudium an der Folkwanghochschule Essen ab.

Seit über 15 Jahren spielt Martin mit verschiedenen Bands aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen. Tourneen führten ihn u.a. nach Italien, England, Frankreich, Schweiz, Österreich, Litauen, Estland,Polen, Ungarn, USA und Norwegen.

Martin spielte mit vielen nationalen und internationalen Musikern und Bands.

Dazu gehörten u.a.: David Friedman, Philip Catherine, Bobby Shew, Walfredo Reyes Jr., Felicia Weathers, Thomas Alkier, Uli Beckerhoff, Djamel Laroussi, Thomas Hufschmidt, Axel Zynowski, Peter O´Mara, Phil Maturano, Werner Neumann, Rosani Reis, Musikfabrik NRW, Duisburger Philharmoniker, Bochumer Symphoniker.

Aktuell liegt der künstlerische Schwerpunkt in der Arbeit mit dem „Hans Wanning Trio“. Außerdem konzentriert er sich auf die Realisierung seines eigenen Projektes „MFexperience“, wo er elektronische Klänge mit Live Elementen kombiniert.

www.martinfurmann.de

www.myspace.com/martinfurmann



 

Kristof Körner drums

Erste Groove-Versuche mit vier Jahren am Plastik-Mickey-Maus-Drumset. Daraus

resultierend die Anschaffung eines „richtigen“ Schlagzeugs und Unterricht bei Michael

Grossmann.

Mitglied diverser Ensembles an der Wiebadener Musik- und Kunstschule: Big Band, Jazz-Combo usw. Schlagzeuger in den Rockbands „The Blackbirds“ und „Cisum“.

Klavierunterricht bei Ute Körner. Gründung des Jazztrios „Peach“.

Doppelstudium der Jazz- und Popularmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim mit dem Hauptfächern Schlagzeug (Prof. Michael Küttner) und Vibraphon (Prof. Dr. Thomas van der Geld).

Tätigkeit in diversen Formationen. Daniel Prandl Quartett, Rainer Pusch Quartett, Jens

Bunge Shanghai Blue, Eigenes Sextett (6-Nix-Pix-Flix), Jakub Dorofiej Quartett,, u.a.

Private Unterrichtstätigkeit seit 2003, Dozent im Musicteam Mannheim, Musikschule

Eberbach, Dozent bei Drumsolos.tv

Gespielt mit: Martin & Patrick Scales, Tony Lakatos, Peter Reiter, Thomas Stabenow,

Rainer Pusch, Steffen Schorn, Jens Bunge.

Unterricht auch bei: Dejan Terzic, Karsten Gorzel, Harald Rüschenbaum, Anke Helfrich,

Jürgen Friedrich, Norbert Dömling. u.a. Workshops mit Jimmy Cobb, Rashied Ali, Steve Gadd, Thomas Lang, Joey Heredia.

kristofkoerner.de