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ADELE NEUHAUSER & EDI NULZ


 

Adele Neuhauser (Erzählerin), Siegmar Brecher (Bassklarinette), Julian Adam Pajzs (Gitarre), Valentin Schuster (Schlagzeug);

 

MUSIKALISCHE LESUNG „DIE LETZTEN IHRER ART“

von Douglas Adams & Mark Carwardine, 1992.

 

Der britische Autor Douglas Adams verfasste in „Die letzten ihrer Art“ vergnügliche Reportagen über bedrohte Tierarten der Erde. Er besucht die Drachenechsen auf Komodo, reist zu den neuseeländischen Kakapos oder zu den Yangtse-Delfinen in China. Die Wiener Tatort-Kommissarin Adele Neuhauser und die Band Edi Nulz wandeln nun auf unnachahmliche Weise auf den Spuren des britischen Kultautors („Per Anhalter durch die Galaxis“). Die Schauspielerin liest, das Wien-Berliner Trio Edi Nulz, bekannt für seinen unbekümmerten Umgang mit Stilen, vertont den skurril-humorvollen Reisebericht.

 

„Die Schauspielerin Adele Neuhauser verwandelte dieses Buch im Weilheimer Stadttheater nun zu hinreißendem Sprachkino. Dass der ausverkaufte Saal immer wieder bebte, kicherte, sich vor Lachen bog und am Ende donnernd applaudierte, war nicht nur ihrer energiegeladenen Performance, sondern auch den musikalischen Begleitern zu verdanken: Neuhausers Sohn, Gitarrist Julian Adam Pajzs, und seine Band „Edi Nulz“ boten fetzig-funkig-rockigen Sound, Jazz-Improvisationen, akustische Tier-Imitate, gewitzte Sprech- und Mimik-Einlagen. Siegmar Brechers Bassklarinette röhrte und kratzte sich durch den indonesischen Urwald; Valentin Schuster am Schlagwerk peitschte mit unbestechlicher rhythmischer Prägnanz als akustischer Entdecker ebenso wie seine beiden Kollegen durch den Saal. Einfallsreich, frech, abgefahren und immer für eine Überraschung gut, bot „Edi Nulz“ eine äußerst individuelle Mischung aus Ohrschmeichlern und Aufrührern. [...] Mit erschöpftem Zwerchfell erlebt man die Balzrituale des neuseeländischen Kakapo, nimmt Anteil an chinesischen Sprachbarrieren, die sich beim Kauf eines Kondoms ergeben, das leicht zweckentfremdet als Hülle fürs Unterwassermikrofon dienen soll. Ein wunderbarer Abend – geistreich, süffisant, zum Schreien komisch. Keine Frage: bitte mehr davon!“ (Dorothe Fleege, Weilheimer Tagblatt, 1.12.2014)

 

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