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Sein musikalischer Gefährte wurde der Gitarrist Jochen Volpert, der seinerseits bereits auf 35 Jahre Erfahrung zurückblicken kann. Seine Wurzeln sind zwar eher Rock und Blues, aber der gemeinsame Groove schweißt sie ebenso zusammen wie ihre Freude am Improvisieren und experimentieren.

Dank seiner Umtriebigkeit hat sich Jochen Volpert in der Gitarristenszene einen hohen Bekanntheitsgrad erspielt und wird deutschlandweit von einer Fangemeinschaft unterstützt. Wer ihn schon einmal auf der Bühne erlebt hat, weiß: Jochen Volpert ist ein Freigeist an der Gitarre – offen und flexibel für Neues und Altes, für Experimentelles sowie bereits Bewährtes.

 

Zu einem besonderen Zusammentreffen kommt es in München, denn Schmidl trifft auf einen alten Weggefährten:

 

Jan Zelinka begann mit 14 Jahren Schlagzeug zu spielen und studierte an der Jazz School München. Gleich bei seinem zweiten Gig wurde Burkard Schmidl auf ihn aufmerksam, holte ihn in zu "Missus Beastly" und machte ihn so zum Profi. In dieser Zeit entstand die gemeinsame LP „Spaceuerilla“, die soeben erneut als Vinyl und CD erschienen ist.

1980 wurde er selber Dozent für Rhythmik und Drums an der Jazz School München. Er war Teil des Independent Projektes "Sovetzkoe-Foto" und arbeitete mit Fred Frith und John Zorn. 1995 war er Gründungsmitglied einer der erfolgreichsten Soulbands Deutschlands. Mit „Soulkitchen“ ging er auf China-Tournee, spielte in Moskau, Italien, Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Aber in erster Linie ist er Lehrer. Er unterrichtete 20 Jahre als Schlagzeug- und Rhythmikdozent an der Jazzschule München und an der Berufsfachschule für Jazz, Rock und Pop in München. Seit 2009 leitet er sein eigenes "Unterrichtszentrum Drum and Beat" in München-Pasing und in der Toskana.

 

Der Blick zurück erfolgt gänzlich ohne Nostalgie. Die Reproduktion des Jazz-Rock der 70er ist ohnehin nicht das Ziel der Formation. Allen Anfragen in diese Richtung hat sich Schmidl ohnehin 25 Jahre lang versagt.

Beeindruckend demonstrieren die 3, dass Beats und Loops vom Notebook und musikantische Spielfreude kein Wiederspruch sein müssen. Alles in allem ein Fest für Hörer, die gerne live erleben wollen, wie althergebrachte Grenzen verwischen oder aufgelöst werden.

 

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