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Burkard Schmidl


 

Burkard Schmidl (keys, electronics), Jochen Volpert (guitar),

Jan Zelinka (drums, percussion)

 

Für Burkard Schmidl gehören „Bilder einer Ausstellung“ buchstäblich zum täglichen Leben. In den letzten Jahren entwickelte er mehrere interaktive Kunst- und Klang-installationen zum Thema Inklusion und kuratierte diese auch. Immer wieder sucht er in inklusiven Kunst-werkstätten nach Bildern und Objekten, die mit seinen Kompositionen korrespondieren. Er ist Deutschlands erfolgreichster Klangkünstler, seit er vor 30 Jahren gleich mit seiner allerersten Installation „Klanggarten®“, mehrere Millionen Besucher erreichte. Er entwickelte zahllose weitere Projekte und sogar ein neuartiges, berührungslos spielbares Instrument („Soundharp“), das er dem Elektronikpionier Leon Theremin widmete. Seine Werke sind in Parkanlagen zu erleben, in Kirchen, Museen und Kunstausstellungen, bis hin zur ArtCologne.

 

Aber das ist bereits Schmidls 2te Karriere. Bereits mit 16 Jahren spielte er auf einem Jazzfestival und verdiente sich die ersten Sporen als Supportact vor Albert Mangelsdorf, Volker Kriegel, Terje Rypdal, Joachim Kühn, Eberhard Weber und co. Er besuchte Jo Haiders soeben eröffnete Jazz Schule in München, schloss sich aber bald lieber als Keyboarder und Komponist der 70er Jahre Underground Jazz-Rock Formation „Missus Beastly“ an. Fortan tourte er durch Europa. Zu seiner ersten LP Produktion mit 20 schrieb der Spiegel: „Eine der besten Deutschen Produktionen“. Später wurde er mit der Gruppe „Dissidenten“ zu einem der Pioniere der Weltmusik. Die gemeinsame LP „Sahara Electric“ wurde zu einem weltweiten Erfolg. Er spielte mit Musikern der marokkanischen „Gnawa“ und tourte mit dem „Karnataka College of Percussion“, den bedeutensten Vertretern der klassischen Südindischen Musik. Er performte live anlässlich der Olympischen Spiele in Seoul. Danach zog er sich für 25(!) Jahre komplett vom Live Geschehen zurück, und fokussierte sich auf seine Klangkunstprojekte.

 

Erst seit wenigen Jahren spielt er gelegentlich wieder live, allerdings nur wenn er Lust hat - umso mehr freuen wir uns, einen dieser seltenen Auftritte präsentieren zu können. Aber auf der Bühne das Gleiche zu machen, wie vor Jahrzehnten, wäre für ihn undenkbar. Elektronische Beats und Loops befeuern heute seine aktuelle Mischung aus Funk, Jazz und Weltmusik.

 

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