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Weitere Informationen von und zu:

Henning Sieverts: What´s New

 

Henning Sieverts: Bass, Cello

Antonio Farao: Piano

Roberto Dani: Drums, Percussion, Toys

 

Henning Sieverts, einer der meistbeschäftigten Bassisten und Cellisten Europas, hatte im vergangenen Jahr seine Produktion „Hidden C“ vorgelegt, die begeisterte Kritiken erhalten hat (z.B. „eine milde Sensation mit hohem Suchtfaktor“, Jazzthing XI-2004).

Vor allem die farbenreichen, meisterhaften Kompositionen von Sieverts und die hochklassige internationale Band machen „Hidden C“ zu einem besonderen Klangerlebnis.

 

Nun legt Sieverts eine CD vor mit lauter Fremdkompositionen.

 

„What´s New“ – so hat Henning Sieverts seine neue Produktion getauft, seine erste in der klassischen Klaviertriobesetzung. Und klassisch ist auch das Repertoire: Sieverts hat Jazzstandards und bekannte Jazzsongs von Charlie Parker, John Coltrane, Antonio Carlos Jobim und Miles Davis eingespielt, in höchst originellen Arrangements.

 

„What´s New“ – so heisst auch ein schöner Jazzstandard, den sich Henning Sieverts hier aber nicht vorgenommen hat. „What´s New“ steht für ihn eher als doppeldeutig schillerndes Motto über dieser CD.

 

„What´s New“ - das kann heissen: Was gibt´s Neues ? Oder: Was ist schon neu ? Oder auch: Das ist neu !

Neu und erfrischend sind in jedem Fall die Arrangements, die sich Henning Sieverts für diese alten, manchmal etwas verstaubten Melodien hat einfallen lassen.

 

Mit dem italienischen Pianisten Antonio Farao und dem italienischen Schlagzeuger Roberto Dani hat sich Henning Sieverts zwei international prominente Meister-Jazzer eingeladen.

 

Antonio Farao, der in Mailand lebt, ist einer der brillantesten Pianisten Europas. Auf seinen zahlreichen CDs unter eigenem Namen finden sich so prominente Namen wie Jeff Tain Watts, Bob Berg oder Jack DeJohnette. In seinem feinnuancierten, klassisch geschulten Spiel zeigt sich Antonio Farao mal als mediterran-virtuoser Feuerkopf, mal als zart-lyrischer Klangmaler.

Kein Geringerer als Herbie Hancock sagt über Antonio Farao: „Antonio is not only a fine pianist but a great one“.

 

Roberto Dani stammt aus Vicenza und hat sich über Italien hinaus einen Ruf erworben als sensibler, erfindungsreicher Schlagzeuger, der das konventionelle Drumset durch allerlei unkonventionelle Perkussions-Instrumente erweitert.

Mit Henning Sieverts hat Roberto Dani bereits in zwei früheren Projekten zusammengearbeitet, u.a. mit der britischen Sängerin Norma Winstone und dem italienischen Saxophonisten Pietro Tonolo.

Derzeit spielt Roberto Dani auch viel in Frankreich, u.a. mit Michel Godard und Vincent Courtois.

 

Auf „What´s New“ hat sich Henning Sieverts für jeden der 15 Klassiker etwas anderes ausgedacht:

 

# Die Melodie von Charlie Parkers „Blues For Alice“ zerpflückt er in kleine Teile und gibt diesem Bebop-Klassiker eine geheimnisvolle Aura.

# John Coltranes legendäre „Giant Steps“ schaltet Henning Sieverts von Dur auf Moll und macht daraus einen lyrischen Bossa Nova.

# Den wunderschönen Jazzstandard „Come Rain Or Come Shine“ serviert er als schwungvollen Latin im 7/4-Takt.

# Aus dem Bossa Nova-Klassiker „Wave“ von Antonio Carlos Jobim macht Sieverts einen erdigen Swing, nur im Duo mit dem Pianisten Antonio Farao.

# Beim Swing-Schlagzeug-Solo-Paradestück „Cute“ greift Drummer John Hollenbeck tief in die Spielzeugkiste, unterstützt von Henning Sieverts am gezupften Cello.

# Den Jazzstandard „Alone Together“ präsentiert Henning Sieverts ganz alleine am Kontrabass.

# „Blue In Green“, die berühmte Ballade von Miles Davis, pendelt hier leichtfüssig zwischen einem 6/4- und einem 5/4-Takt hin- und her.

# „But Not For Me“, ein Jazzstandard, den z.B. Chet Baker gerne gesungen hat, hat hier afrikanisches Flair mit John Hollenbeck an einem Daumenklavier !

# „I Concentrate On You“, ein eher unbekannter Jazzstandard von Cole Porter, hat eine so schöne Melodie, dass sich Henning Sieverts entschlossen hat, sie ganz alleine am Cello zu zelebrieren.

# „Body And Soul“, eine der meistgespielten Jazzballaden, kommt hier als Reggae daher !

# Charlie Parkers Bebop-Heizer „Au Privave“ wird zu einem Funk mit diversen rhythmischen Stolpersteinen.

# Der Jazzstandard „Cherokee“, normalerweise rasend schnell gespielt, verwandelt sich unter den Fingern Antonio Faraos zur lyrischen Klavier-Solo-Romanze.

# Haben Sie jemals einen Schlagzeuger ganz alleine einen Jazzstandard spielen hören ? John Hollenbeck tut es und man kann die Melodie von „Night And Day“ wunderbar mitverfolgen !

# Noch ein weitere Charlie-Parker-Komposition, das eher unbekannte „Ah-Leu-Cha“, dient Antonio Farao und John Hollenbeck zum kurzen, aber heftigen Schlagabtausch.

# Am Schluss dieser ungemein farbenreichen CD steht die bekannte Jazzballade „You Don´t Know What Love Is“ – auch hier als Ballade gespielt, aber mit erfrischend neuen Harmonien unterlegt.

 

„What´s New“ – diese Frage beantwortet Sieverts mit seinen brillanten, phantasievollen Versionen von wohlbekannten Jazzmelodien, die Sie so sicher noch nie gehört haben !