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Musik ist Leben. Sie saugt Luft ein, bläst sie aus, sie pulsiert. Vielleicht kann Musik auch die Gefühle des Lebens am besten beschreiben. Sie kann überwältigend traurig und tiefgründig sein, oder vor Lust und Glückseligkeit fast zerspringen. Solch eine Musik spielt Hugo Siegmeth mit seiner Bayrisch Jazz Group. 's pure Lebn heißt das Debüt dieses Quintetts, und so klingt dieses Album auch.

Musik seines bayerischen Zuhauses hat der Saxophonist aufgegriffen und mit Feingefühl, Wagemut und auch Humor bearbeitet und zu seiner eigenen gemacht.

Frech und frei nähern sich Siegmeth und seine Band der Musik an:

Der Saxophonist hat fast vergessene Schätze aus Liedarchiven gehoben. Die Giesinger Mond-Serenade ist so ein Stück. Komponiert in den dunklen dreißiger Jahren von Otto Kuen, der es wagte, zur Nazi-Zeit swingende Volksmusik zu machen. Da Summa is umma, das Abschiedslied der Sennerin am Ende des Sommers, oder die Melodie mit dem schlichten Titel Almruf gehen unter die Haut. Auch an altbekannte Stücke wie den bayerischen Defiliermarsch und die Zwiefachen Leit, Leit und die Oide Kath wagt sich Hugo Siegmeth. Energetisch, rhythmisch knifflig und mitreißend sind diese Bearbeitungen.

Hugo Siegmeth steht mit seinem neuen Album ganz in der Tradition des Jazz und der bayerischen Musik. Immer schon hat sich der Jazz ganz unterschiedlichen musikalischen Einflüssen geöffnet. Und die Musik Bayerns war nie eine des ewigen Mia san mir und Des war scho immer so, sondern in ihrem tiefen Grunde eine des Aufbegehrens und der Suche.

Eine Musik die atmet und pulsiert, das ist die von Hugo Siegmeths Bayrisch Jazz Group, und eine, die für ganz viele Ohren Heimat sein kann und soll.

Ulrich Habersetzer, BR-KLASSIK

 

www.hugo-siegmeth.de