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Joerg Widmoser, Winfried Zrenner (Violine),

Andreas Höricht (Viola), Thomas Wollenweber (Cello)

 

Wer Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ zum ersten Mal hört, wird regelrecht hineingesogen in die geniale Programm-Musik. Als Requiem für den Maler Viktor Hartmann geplant, wird der Klavierzyklus selbst zu einem Gemälde, das alle Sphären des Lebens umfasst. Weder vom Maler noch von seinem Werk ist viel überliefert. Mussorgskys Musik indes ist unsterblich. Kaum ein klassisches Musikwerk ist seither so oft bearbeitet worden wie dieses. Ravels bekannte Orchesterfassung von 1922 ist nur eine unter vielen.

Damit war Ravel weder der erste, geschweige denn der letzte, womöglich aber der genialste Arrangeur dieser Musik. Nach Ravel bearbeiteten zahlreiche weitere Musiker verschiedener Genres Mussorgskys Werk. Die britische Band "Emerson, Lake and Palmer" brachte 1971 mit dem Konzeptalbum "Pictures at an Exhibition" eine Progressive-Rock-Variante auf den Markt. All das lässt uns die "Bilder einer Ausstellung" aus ganz neuen Perspektiven erleben. Es sind Stücke zum „Anfassen“, kompromisslos im Ausdruck und voller Fantasie.

 

Framed in Jazz

Das Modern String Quartet ist bekannt dafür, neue Wege zu gehen. Mit mehr als 36 Jahren Erfahrung schöpft das Quartett aus dem Vollen und hat keine Angst davor, ausgetretene Pfade zu verlassen. Seine eigenen Bearbeitungen von Bachs „Wohltemperierte Klavier“, Strawinskys „Le Sacre du Printemps“, Debussys „La Mer“, Händels „Wassermusik“ sowie die intensive Auseinandersetzung mit den Grössen des Jazz sind in zahlreichen CD-Veröffentlichungen dokumentiert und fanden weltweite Beachtung. So beginnen bei der freien Bearbeitung von Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ einzelne Bilder zu grooven, während andere eher zum Zeugnis einer Modernität und Experimentierfreude werden. Dieses „Remake“ ist inspiriert von seiner Musik und neuen, eigenen Bilder. Eingerahmt in Jazz verwandeln sie die „Ausstellung“ zu einer abwechslungsreichen Promenade durch verschiedenste Musikstile und bringen einen ungehörten Farbenreichtum in die Werke. Fassbarer als mit Orchester, doch nicht

minder fesselnd, mit jazzigen Facetten und Wendungen erlebt man die PICTURES AT AN NEW EXHIBITION erfrischend anders.

 

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