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VKKO


Verworner Krause Kammerorchester

Christopher Verworner, Claas Krause (Electronics, Dirigat),

Rebekka Ziegler (voice),

Franziska Döpper (flöte), Manuel Mittelbach (oboe), Bettina Maier (clarinette), Leonhard Kohler (fagott), Svenja Hartwig (horn), Roman Sladek (posaune)

 

Felix Key Weber (violine 1), Gustavo Strauss (violine 2),

Ermengarde Aubrun (viola), Jakob Roters (cello),

 

Carina Madsius (Piano, Synth), Linda-Philomène Tsoungui (schlagwerk),

Marco Dufner (drums), Richard Schwartz (gitarre), Lorenz Heigenhuber (bass).

 

Fulminante Posaune und rigide Kickdrum, treibende, technoide Grooves und sphärische Streicherklänge auf welchen sich melancholischer Gesang stützt -

Das 16-köpfige Verworner-Krause-Kammerochester (VKKO) vereint scheinbar konträre klangliche Welten. In den Kompositionen von Christopher Verworner und Claas Krause treffen symphonische Weite auf resolute, elektronische Rhythmen; urban-melancholische Songs mit filmmusikalischen Harmonien wechseln sich mit schroffen, modernistischen Klangflächen ab. Bei den hitzigen Livekonzerten des Ensembles entfalten die 16 Musiker einen permanenten, energetischen Sog, dem man sich nicht entziehen kann.

Das VKKO wurde im Sommer 2014 von Christopher Verworner und Claas Krause - beide studierten im Master Komposition an der Musikhochschule München - gegründet.

Die beiden Freunde entwickelten die Idee einen kammermusikalischen Klangkörper zu schaffen der einerseits eine sonore Dichte und Komplexität zu erzeugen vermag, dennoch schlank und beweglich genug ist um mit teilweise elektronischen Rhythmen zusammen ein agiles Klangbild erzeugen zu können. Gleichermaßen war es Prämisse die intime Kommunikation innerhalb des Musizierens zu wahren - eine unabdingbare Qualität der Kammermusik.

So fiel die Wahl auf die Verbindung zweier der archetypischsten Besetzungsformen innerhalb der Kammermusik - dem Streichquartett (bestehend aus zwei Violinen einer Bratsche und einem Violoncello) und dem Holzbläserquintett (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott). Hinzu kommt eine Jazz-Rhythmusgruppe bestehend aus Kontrabass, Klavier, Gitarre und Schlagzeug um akustische aber auch elektronische Grooves zu fundamentalisieren. Um reizvolle Alterationen am Klang der Einzelinstrumente vornehmen zu können, aber auch für eigenständige Passagen bedient Claas Krause Live-Elektronik.

Hieraus entsteht ein balancierter und idiosynkratischer Sound, mit reichen Harmonien, pointillistischen Rhythmen und eigenständigen, solistischen Passagen der einzelnen Musiker.

Während des Studiums entwickelten Verworner und Krause die kompositorische Vision in den Stücken für das Ensemble einen Bogen von Neuer Musik bis zu Dubtechno, von impressionistischen Klanggebilden bis zu moderner Elektronika spannen zu können - ohne Berührungsängste zwischen vermeintlich gegensätzlichen musikalischen Stilen - dennoch sollte eine stilistische Kohärenz gewährleistet bleiben.

Die Musiker des Orchesters - Streicher, Bläser, Rhythmusgruppe und zwei Sängerinnen haben sich an der Musikhochschule in München kennengelernt, wo auch sie studierten.

 

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