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Jazzfest 2019
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Ein neues Projekt von Thomas Zoller. Der Baritonsaxofonist, Komponist und Arrangeur beschreitet mal wieder neue Wege, wie das ja schon allein die Besetzung selbst suggeriert. "Am Anfang standen nicht bestimmte Stücke, nur arrangierbar mit einem dezidierten Instrumentarium. Am Anfang war das Gefühl einer bestimmten Art von Musik, einer Schwingung, die deutlich fühlbar war. Dann erst stellte sich die Frage, welche Musiker und welche Musiker zu dieser Schwingung passten." Was sich hier fast ein wenig nach spätem New Age anhört, stellt sich bei genauerem Hinhören und Hindenken heraus als etwas, was man retrospektiv als ganz grundsätzlichen Vorgang beim Entstehen von Jazz überhaupt begreift. Eine Schwingung, die man instrumentiert, die man umsetzt. Man hat eben Groove bevor man die dafür passende Musik findet, man swingt eben schon bevor es erklingt. Man-, oder eben der Musiker, der dafür empfänglich ist. "Die Kompositionen sind hochinteressant und meditativ, sie erinnern an eine Mischung Darius Milhaud und Musik, wie sie jetzt oft in Brasilien gemacht wird." (Claus Ogermann) "Er präsentiert sich dabei als begnadeter Melodiker, der seine melodischen Erfindungen in raffinierte Tonsätze einzupacken versteht…und er ist ein Klangästhet, der ganz locker die schwierige Balance zwischen klanglicher Schönheit und jazzgerechter Intonation meistert…Vollständiges Schweigen führt Musik natürlich ad absurdum, aber man kann versuchen, Aussagen zu komprimieren, Überflüssiges zu vermeiden, eine musikalische Sprache zu finden, die ein Maximum an inhaltlicher Dichte ermöglicht. Und dies ist Zoller gelungen. Was kann man mehr über eine herausragende CD sagen? (Jazzpodium 9 / 02)

 

Thomas Zoller (comp, arr, cond) Sopran: Bettina Koziol, Christina Arden, Katrin Eder, Sigrid Plundrich, Mezzosopran: Merit Ostermann, Susanne Drexel, Anna Hermann, Anja Lange, Vera Zoller, Trompeten: Claus Reichstaller, Edwin Göppel, Claudius Reß, Posaunen: Hermann Breuer, Mathias Götz, Franziska Apel, Saxofone:Johannes Enders, Hugo Siegmeth, Kay Fischer, N.N., Geoff Goodman (guit),

Jan Faßbender (synth) Joachim Junghanß (p) Igor Kljujic (b) Nick Pattusch (dr)