
..changing perspectives
Rebecca Trescher (clarinet, bassclarinet, komp., arr.)
Julian Hesse (trumpet, flügelhorn)
Katharina Pfeifer (tenorsax, bassclarinet, flute)
Markus Harm (altsax, sopranosax, clarinet)
Anton Mangold (concertharp, altosax, flute)
Eugen Bazijan (cello), Andreas Feith (piano)
Roland Neffe (vibes, marimba) Christian Diener (bass)
Silvio Morger (drums) Friedrich Betz (sound, live-mix)

Die Zahl 10 hilft uns seit Gedenken Ordnung in viele Facetten des täglichen Lebens zu bringen und stand schon früh in der Menschheits-Geschichte symbolisch für Transformation, Vollendung und Vollkommenheit. Eine gewisse Perfektion hatte auch Rebecca Trescher im Sinn als sie 2019 ihr Tentett gründete. Ganz bewusst achtete sie bei der Instrumentierung auf den idealen Klangmix und fragte sich, welche Kombinationen sich für das Spiel mit Texturen am besten eignen. Sie besetzte ihre kleine Big Band mit Saxofonen, Klarinetten, Trompete, Konzertharfe, Vibrafon, Klavier, Cello, Bass und Schlagzeug.
So wichtig wie die Zusammenstellung der Instrumente war der subtilen Klangmalerin Rebecca Trescher aber, dass die Chemie innerhalb der Band stimmt. Und so besteht ihr Tentett aus lauter Individualisten, die sich gegenseitig vertrauen und stets bereit sind mit Rebecca Trescher auf große musikalische Abenteuereise zu gehen – quer durch Jazz-Landschaften, Territorien der zeitgenössischen Klassik, der sinfonischen Musik und neues, noch unerforschtes Terrain.
Ihre zehnköpfige Band brachte die Impressionen zum Leuchten, die Rebecca Trescher als „artist-in-residence“ nach einem mehrmonatigen Aufenthalt an der Pariser Cité Internationale des Arts in Musik übersetzte. Ihr „Paris Zyklus/ The Spirit of the Streets“ wurde 2022 beim Deutschen Jazzpreis als „Komposition des Jahres“ ausgezeichnet.
Welche Verbundenheit zwischen Rebecca Trescher und ihrer Mitmusikern besteht, zeigt sich im Programm „Character Pieces“. Die Bandleaderin bat ihre Mannen um Ideen für neue Stücke. Die forderten sie heraus, in dem sie ihr mal nur eine kleine Melodie, mal eine kurze Skizze, mal das Fragment eines Themas oder nur ein winziges Motiv überließen. Rebecca Trescher formte aus dem Basis-Material schließlich große Musik, die den Individuen der Formation, vor allem aber dem Gemeinschaftsklang gerecht wurde, für den das Tentett zu Recht auf der ganzen Welt gefeiert wird.Seit der Gründung des Tentets verlässt sich Rebecca Trescher übrigens auf einen festen Ton-Ingenieur, der selbst Musiker und Produzent ist, stets mit auf Tour geht und bei Konzerten den Live-Sound abmischt.
Pressezitate:
„Harfe, Cello und Flöten spielen prominente Rollen im ungewöhnlich besetzten Ensemble, sinfonische Dichtungen impressionistischer Komponisten wie Debussy dürften Treschers Klangideal ebenso stark beeinflusst haben wie in der afroamerikanischen Tradition stehende mittelgroße Ensembles, etwa eines Charles Mingus.“ (Münchner Merkur, 01/2023)
„Darf man einfach mal behaupten, dass noch niemand so für den Jazz komponiert hat wie Rebecca Trescher?“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
„Rebecca Trescher sollte man im Auge beziehungsweise Ohr behalten – dies- und jenseits des Atlantiks.“ (Münchner Merkur, 01/2023)
„Nicht nur die Ausführung, auch die Dramaturgie dieser Musik ist perfekt!“ (Nürnberger Nachrichten, Stephan Schwarz-Peters, Nov 2022)
„Die 35-jährige Klarinettistin, Komponistin und Bandleaderin Rebecca Trescher liefert mit ihrem Tentett nicht nur eine persönliche Erinnerung an Pariser Tage, vielmehr ihr Meisterwerk ab.“ (Jazzpodium, Feb 2022)
