
…weltaal
Sascha Lüer – bass, saxophone, trumpet, flute
Andreas Kainz – keys
Sebastian Wolfgruber – drums
Mit „Weltaal“ veröffentlicht das Münchner Trio Watoo sein Debütalbum – und feiert den Release beim Jazzfest München.
Watoo ist ein Münchner Gewächs. Man hört es und man hört es nicht. Denn die Musik des Trios lässt sich nur schwer an einem Ort festmachen: Fusion, Afrobeat, Psychedelic, Jazz und Clubkultur fließen ineinander und bilden den Ausgangspunkt für einen ganz eigenen Sound.
„Weltaal“ gleicht dabei eher einer Expedition als einem fest abgesteckten Terrain. Ein mäandernder Bass trifft auf Rhodes und Synthesizer, Trompete, Saxophon und Flöte setzen Akzente, werden zu Stimmen und Klangflächen. Das Schlagzeug hält die Elemente zusammen und lässt ihnen zugleich Raum. Polyrhythmische Grooves, psychedelische Sounds und improvisatorische Offenheit bewegen sich zwischen treibender Energie und sphärischen Momenten.
Live bekommt diese Musik zusätzlichen Raum. Komposition und Groove geben eine Richtung vor, ohne den Weg festzuschreiben. Die Stücke können sich ausdehnen, verändern und im Zusammenspiel der drei Musiker immer wieder neu entwickeln.
Diese Offenheit hat auch musikalische Wurzeln: Andreas Kainz ist einer der Köpfe von Karaba, Sascha Lüer war langjähriges Mitglied von Embryo, während Sebastian Wolfgruber mit Bands wie Fazer und LBT seit Jahren die jüngere Münchner Jazz- und Groove-Szene mitprägt. Krautrock, Psychedelic, Weltmusik und Jazz gehören damit zum musikalischen Hintergrund der drei – bei Watoo werden diese unterschiedlichen Erfahrungen in eine eigene, gegenwärtige Sprache übersetzt.
Beim Jazzfest München 2026 bringt Watoo „Weltaal“ auf die Bühne und feiert den Release des Albums.
Eine Expedition zwischen Groove und Schwerelosigkeit.
